Ja, Gott hat alle Kinder lieb

„Ja, Gott hat alle Kinder lieb“ ist ein schönes altes Kinderlied. Ich singe es häufig meinen Kindern vor oder mit ihnen. Hier im Artikel gibt es ein Video, Text, Noten und weitere Infos zum Lied.

Ja Gott hat alle Kinder lieb
Quelle: Pixabay, public domain

1. Video zum Lied

2. Text zum Lied „Ja, Gott hat alle Kinder lieb“

Ja, Gott hat alle Kinder lieb,
jedes Kind in jedem Land.
Er kennt alle unsre Namen,
alle unsre Namen.
Hält uns alle, alle in der Hand.

1. Ich bin ein kleiner Eskimo,
aus Schnee bau ich mein Haus.
Und kommt kling-klang ein Schlitten an,
streck ich die Nase RAUS!

Ja Gott hat alle Kinder lieb…

(Die weiteren Strophen musste ich leider aufgrund des Hinweises des Verlags auf das Urheberrecht entfernen.)

2. Weitere Infos

Text und Melodie stammen von der sehr bekannten Kinderliedkomponistin Margret Birkenfeld.

Die Rechte liegen seit 1975 bei Gerth Medien. 

Das Lied findet man in vielen Kinderliederbüchern wie „Einfach spitze“, Feiert Jesus Kids oder Glaubenslieder 2.

3. Noten zum Lied „Ja, Gott hat alle Kinder lieb“

Noten und Akkorde des Lieds können hier für einen kleinen Betrag downgeloadet werden:

Weitere schöne Lieder findest du hier.

4. Reaktion auf Kritik am Lied (siehe Kommentar)

Wir leben in einer Zeit, in der jegliche Kommunikation über andere Kulturen und Völker unter dem Verdacht der Diskriminierung steht. Bestimmte Bezeichnungen wie „Indianer“, „Zigeuner“ und Co. werden schnell als rassistisch gebrandmarkt.

Dieses etwas ältere Lied benutzt solche Begriffe und verwendet sogar Stereotypen! Wie kann man nur!?

Ich möchte jeden, der so denkt, bitten zu prüfen ob die Verwendung von bestimmten Begriffen und vereinfachende bzw. verallgemeinernde Aussagen wirklich immer rassistisch (gemeint) sind! (Wenn es so wäre, müsste man alle 10 Jahre alle bisherigen Bücher und das Internet überarbeiten, die solche Begriffe enthalten, weil immer neue Begriffe dazu kommen.) Kann es sein, dass bestimmte Begriffe häufig missbraucht wurden, aber an sich nicht das Problem sind?

Auch Stereotype müssen nicht diskriminierend sein, sonst wären alle Kinder (und sehr viele Kinderbücher) aufgrund ihrer vereinfachten und verallgemeinernden Denk- und Handlungsweisen (bzw. Darstellungen und Beschreibungen) Rassisten. Natürlich ist unsere Welt komplexer geworden und die Zuordnung von Hautfarben und Kleidungsstilen zu Kontinenten und Lebensräumen ist zu großen Teilen veraltet. Aber Kinder und viele Erwachsene interessieren sich für andere Länder und Kulturen und finden die Unterschiede und Besonderheiten schön. Sollte jede Beschreibung als Urteil über alle verstanden werden?

Letztlich vermittelt das Kinderlied „Ja, Gott hat alle Kinder lieb“ keine Abwertung anderer Kulturen und Menschen und sagt auch nicht aus, dass Menschen mit anderen Hautfarben woanders hin gehören. Das sind Unterstellungen. Im Gegenteil: Einzelne Kinder werden in ihrer Unterschiedlichkeit dargestellt und als von Gott geliebt beschrieben. Als Christ liegt es nahe, diese deshalb auch zu lieben!

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Eine Antwort

  1. Peter sagt:

    Lieber Viktor,
    bitte nimm das Lied von der Website! Diese Zuordnung von Hautfarben und Kleidungsstilen zu Kontinenten und Lebensräumen ist nicht nur völlig veraltet, sondern muss inzwischen als rassistisch betrachtet werden.
    Das hat Margret Birkenfeld in der 70er-Jahren sicher nicht so gemeint, aber wir singen das Lied ja heute. Wir prägen damit die Sicht unserer Kinder auf andere – und wir schließen Kinder mit anderen Hautfarben vom Mitmachen aus, weil sie ja offensichtlich nicht zu uns, sondern woanders hin gehören.
    Ich wünsche dir weiterhin viel Freude beim Singen mit Kindern!

    P.S.: Dieses Lied ist auch deswegen verzichtbar, weil wir stattdessen bestens „Er hält die ganze Welt in seiner Hand“ singen können …

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