Wie unser Sohn zu seinem Namen kam

Mitte Januar 2019 haben wir unser drittes Kind bekommen. Viele Monate überlegten wir gemeinsam, wie wir unseren Sohn nennen würden. Obwohl wir uns das vorher kaum vorstellen konnten, haben wir unseren Sohn „Samuel“ genannt. Hier erfährst du wie unser Sohn zu seinem Namen kam!

Das ist nicht unser Samuel 😉

1. Auswahlverfahren um einen Namen zu finden

Wie bei den anderen beiden Kindern, haben wir auch bei unserem dritten Kind vor der Geburt fleißig „schöne“ Namen gesammelt. Das Auswahlverfahren war schwierig, weil wir viele Kriterien hatten:

  1. Erstens musste uns der Name gefallen. Während ich auf Namen wie „Nebukadnezar“ stehe, bevorzugt meine Frau „Ethen“ oder „William“.
  2. Der Name sollte nicht ganz anders als die Namen unserer ersten zwei Kinder sein.
  3. Dann sollte er nicht zu den häufigsten Vornamen wie Ben und Leon gehören. Mein Frau war mit drei Jessikas in einer Klasse 🙂
  4. Viertens mussten unsere Familien und Freunde den Namen aussprechen können. Das schloss einige schöne englische Namen aus.
  5. Manche Namen eignen sich durch leichte Veränderung gut zum Hänseln. Unser Name sollte es nicht sein.
  6. Nicht zuletzt war uns die Bedeutung wichtig. Der Name sollte zu dem Kind passen und wir wollten Gott gerne auch mit dem Namen unserer Kinder ehren.

Letztlich wollten wir uns auf zwei oder drei Namen einigen, um nach der Geburt einen davon auszusuchen. Die Wahl erst nach der Geburt zu treffen ist auch für die Hebammen ungewöhnlich, aber wir haben gute Erfahrungen damit gemacht. So auch dieses Mal.

Storch im Krankenhaus

2. Warum unser Sohn doch Samuel genannt wurde

Eigentlich kam der Name „Samuel“ nicht in Frage, weil wir seine Bedeutung „Gott erhört“ nicht mit dem Kind verbinden konnten. Doch er stand irgendwarum trotzdem bis zuletzt in der engsten Auswahl. Und als unser zweiter Junge auf der Welt war, entschieden wir uns tatsächlich für diesen Namen, weil wir entdeckten, dass Gott sehr viele Gebete erhörte:

  1. Der Arzt und die Hebamme machten Anfang Dezember deutlich, dass das Kind wie sein Bruder sehr wahrscheinlich viel früher zur Welt kommen würde. Wir beteten dafür, dass es nicht Weihnachten wird, damit wir an diesem Tag den Beginn von Jesus großer Rettungsaktion ungeteilt feiern und für andere Menschen da sein können. Gott erhörte unser Gebet.
  2. Je näher wir zum 18.01., dem voraussichtlichen Geburtstermin, kamen, desto mehr saßen wir auf heißen Kohlen und wunderten uns, dass es nicht früher losging. Ein paar Tage früher kam dann die Anfrage, ob ich eine Beerdigung am 17.01. durchführen könnte. Ich sagte zu und wir beteten, dass es nicht an diesem Tag losgehen würde. Gott erhörte unser Gebet.
  3. Dann haben wir bei unseren ersten beiden Kindern mit einer bestimmten Hebamme negative Erfahrungen gemacht. Meine Frau wollte auf keinen Fall mit ihr entbinden. Wir sagten uns, dass es unwahrscheinlich ist, dass sie gerade Dienst hat, wenn es losgeht. Bevor wir beim Kreißsaal klingelten, beteten wir. Doch wer begrüßte uns? Gerade diese Hebamme. Aber Gott erhörte unsere Gebete und eine andere Hebamme kümmerte sich um uns.
  4. Wir haben von sehr vielen Freunden und Bekannten erfahren, dass sie für die Geburt beten. Und wie sollte es anders sein? Natürlich war es schwer und schmerzhaft. Aber Gott erhörte die Gebete, sodass meine Frau diesmal keine schweren Folgen hinnehmen musste und es auch Samuel sehr gut geht.

3. Ergebnis: Wie unser Sohn zu seinem Namen kam

Weil Gott zahlreiche Gebete erhörte, haben wir uns für den Namen „Samuel“ entschieden. Wir wollen Gott damit für seine Zuneigung zu uns und sein offenes Ohr für uns ehren.

Gott hört auch heute auf dein Gebet! Glaubst du das? Vertrau dich ihm an und du wirst erleben, dass Gott gute Ohren und ein liebendes Herz hat! Er will dein fürsorglicher Vater sein! Probier es einfach aus.

Mich würde interessieren, wie und warum ihr eure Kinder mit ihrem Namen versehen habt! Haben sie eine besondere Bedeutung für euch? Schreibt einfach einen Kommentar.

Mehr Persönliches erfährst du in „Über mich“ oder in Zukunft in der Kategorie „Persönliches“.

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2 Antworten

  1. Martin Grebe sagt:

    Hallo Viktor,

    habe gerade deine neue Seite entdeckt. Erstmal herzlichen Glückwunsch zu eurem Samuel und Gottes Segen für ihn und euch. Das freut mich, dass ihr das so erfahren konntet. Die Geburtsjahre unserer Kinder verbinden uns übrigens und auch wir sind im Januar nochmal Eltern geworden.
    Viele Grüße und bis dann mal wieder

    Martin

    • Viktor Janke sagt:

      Hallo Martin,
      schön dass du hier eine Nachricht hinterlässt. Ich freue mich, wenn wir uns mal wieder in echt sehen 🙂

      Das mit den Geburtsjahren unserer Kinder ist mir auch schon aufgefallen! Schade, dass wir nicht beieinander wohnen…

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