Du heilges Buch von Gott gegeben

Lieder können uns anders ansprechen, als normale Texte. Deswegen gibt es heute mit „Du heilges Buch von Gott gegeben“ ein altes Lied über die Bibel. Es ermutigt uns in der Bibel Gottes Stimme zu hören!

Du heilges Buch von Gott gegeben
Wer redet zu dir, wenn du die Bibel liest?
Bild von Pixabay, public domain.

1. Du heilges Buch von Gott gegeben

1. Du heil‘ges Buch, von Gott gegeben,
sollst meinem Herzen ewig teuer sein!
Hier ist der Weg zum wahren Leben,
hier fließt der Gnadenquell mir ewig rein.
Von dir trennt nicht Verfolgung mich und Spott;
Vernimm‘s, entzücktes Herz, hier redet Gott!

2. Jahrtausende wie Tage schwanden,
seitdem des Höchsten Ruf in dir erschallt.
Und was die Weisesten erfanden,
ist spurlos meist im Zeitensturm verhallt.
Doch deine Kraft (denn Gott ist ewig treu),
du altes Buch, bleibt jedem Herzen neu!

3. Hier hat durch Mose Gott gesprochen,
getröstet durch der heil‘gen Seher Mund.
Und da wir sein Gesetz gebrochen,
tut Jesus Christus uns Vergebung kund.
So bist an Mannigfaltigkeit du reich
und doch so einig, teures Buch, zugleich!

4. Du Schatz, den mir kein Rost verzehret,
den nicht Gewalt noch List mir jemals raubt.
Sei von mir ewig hochverehret!
Durch dich hab‘ ich an meinen Herrn geglaubt.
Durch dich erfuhr ich meine Sündenschuld,
durch dich in Christo meines Gottes Huld!

2. Autor des Lieds

Der Autor dieses Liedes ist Johann Christian Wilhelm August Hopfensack (1801 –1874). Hopfensack war ein deutscher Theologe und Pädagoge, der mehr als 400 Kirchenlieder verfasste.

3. Weiteres Lied

Weil mir die Lieder vom Inhalt gefallen, gibt es hier noch ein weiteres Lied, das ich von ihm gefunden habe und auch zum Thema oben passt:

1. Warum quält dich spät und frühe,
armes Herz, des Lebens Last,
dass du noch so viele Mühe
und so wenig Freude hast?
Ist solch Leben nicht der Tod?
Ach, bedenk es: Eins ist not!
Mehr denn alles eitle Quälen
nützt’s, das gute Teil zu wählen.

2. Aber Jesum zu umfassen,
arm und jedes Werkes leer,
und vom eignen Werk zu lassen,
ist dem Herzen gar zu schwer.
Selbst zum treuen Dienst des Herrn
bringt es Selbstgewolltes gern,
möchte selbst erwähltes Streben
Ihm als Liebesopfer geben.

3. Jesu, Seelenfreund, ich flehe:
bring zu Deinen Füßen mich,
dass ich auf nichts andres sehe,
denn allein, o Herr, auf Dich!
Treib aus meiner Seele fort,
was mir nimmt Dein teures Wort!
Eins ist not, und dieses eine
sei durch Deine Huld das meine!

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